Mikrobielle Materialuntersuchung

Materialuntersuchungen auf Schimmelpilze, Bakterien und holzzerstörende Pilze. Für die Beurteilung des Gefährdungspotentzials durch Schimmelpilze spielt neben der quantitativen Erhebung auch die qualitative Analyse eine große Rolle, da bestimmte Schimmelpilzarten einerseits allergieauslösend und andererseits toxische bzw. infektiöse Wirkung haben können.

 

Luftmessungen

Bei Partikelsammlungen wird die DIN ISO 16000-20 angewendet, Luftkeimsammlungen werden auf Nährmedien kultiviert und nach ISO 16000-17 ausgewertet.

Physikalische Materialuntersuchung

- Druckfestigkeit von Probekörpern wie z. B. Beton oder Estrich

- Wasserundurchlässigkeit

- Zugfestigkeit

- Kornzusammensetzung (Sieblinie): Qualitätskontrolle von Kies, Mörtel und Beton

Schadstoffanaylse

Baumaterialien und Hausstaub können z. B. auf schwerflüchtige Chemikalien wie Weichmacher, Flammschutzmittel, PACs, PCB und Holzschutzmittel sowie leichtflüchtige Chemikalien wie VOC/Formaldehyd.

Die Proben der Luftmessungen sowie alle Materialproben werden an unabhängige Labore zur Auswertung gesendet. Hierbei handelt es sich um Labore für mikrobiologische Analytik bei Feuchteschäden, welche regelmäßig an Ringversuchen teilnehmen. Dabei werden die Empfehlungen des Leitfaden zur Vorbeugung, Erfassung und Sanierung von Schimmelpilzbefall in Gebäuden des Umweltbundesamtes sowie der DIN bzw. die allgemein anerkannten Regeln der Technik angewendet.